Erfolgreiches Audience Development im ländlichen Raum

Vortrag bei Arbeitstreffen des Kulturnetzwerks Bodensee-Oberschwaben

Im Rahmen des Arbeitstreffens des „Kulturnetzwerk Bodensee-Oberschwaben“ am 9. Mai 2019 auf Schloss Achberg bei Lindau am Bodensee hielt Klaus Siebenhaar einen Vortrag zum Thema Audience Development.

Vor Vertretern von Kommunen und Kulturinstitutionen führte er aus, wie Audience Development-Strategien sowie Methoden der Evaluation und Kulturnutzungsforschung erfolgreich im ländlichen Raum mit seinen besonderen Potenzialen und Herausforderungen angewendet werden können.

 

 

Das genuin Menschliche – Künstliche Intelligenz und Kreativität

Klaus Siebenhaar diskutiert auf Podium im Museums für Arbeit, Hamburg

Auf einer Podiumsdiskussion der Stiftung Historische Museen Hamburg am 25. Februar 2019 diskutierte Klaus Siebenhaar mit Liat Grayver, Dennis Rudolph, Julia Schneider und Eric Eitel über das Verständnis von Kreativität angesichts der Experimente mit künstlicher Intelligenz in künstlerischen Schaffensprozessen.

Die Diskussion war Teil des Rahmenprogramms zu der Ausstellung „Out of Office – Wenn Roboter und KI für uns arbeiten“, die die Auswirkungen der von künstlicher Intelligenz auf unterschiedliche Arbeitswelten erkundet und dokumentiert.

 

Besucherstudien an Stadtmuseum Kassel und Naturkundemuseum im Ottoneum Kassel

IKMW leistet Beitrag zum Audience Developement von zwei zentralen Institutionen Nordhessens

Das IKMW führt von März bis Dezember 2019 zwei parallele Besucherbefragungen am Stadtmuseum Kassel und am Naturkundemuseum im Ottoneum Kassel durch. Fragebögen und Erhebungsdesigns werden gemeinsam und so weit wie möglich angeglichen, so dass die Ergebnisse aus den beiden Institutionen miteinander verglichen werden können.

Neben Besucherzusammensetzung und -motiven soll bei beiden Institutionen ein besonderer Fokus auf den Sonderausstellungen liegen: Inwieweit unterscheidet sich ihr Publikum von dem der Dauerausstellung? Kommen Sie nur für die Sonderausstellung oder besuchen sie auch die Dauerausstellung? Welches sind die spezifischen Motive und Informationswege im Vergleich mit dem Publikum der Dauerausstellung?

Mit der Studie leistet das IKMW einen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung der Beziehung zwischen zwei zentralen Institutionen des kulturellen Zentrum Nordhessens und der Bevölkerung in Kassel, der umgebenden Region und darüber hinaus.

Studie zu unternehmerischer Kulturförderung in Deutschland

Kernergebnisse der Studie für den Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft im BDI vorgestellt

Bei dem Treffen des Arbeitskreises Kulturförderung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI am 28. Februar in Karlsruhe haben Klaus Siebenhaar und Achim Müller Kernergebnisse der vom IKMW für den Kulturkreis durchgeführten Studie zu unternehmerischer Kulturförderung in Deutschland vorgestellt.

Die Ergebnisse der qualitativen Analyse von Bewerbungen für den Deutschen Kulturförderpreis von 2007 bis 2018 und der Online-Befragung von kulturfördernden Unternehmen wurden mit den Ergebnissen der ersten Erhebung im Jahr 2008 verglichen und in eine Analyse übergreifender kultureller und gesellschaftlicher Entwicklungen eingebettet. Die Ergebnisse und Empfehlungen stießen auf reges Interesse der teilnehmenden Unternehmensvertreter und haben bereits zu Anfragen zu weiteren Präsentationen geführt.

Die Ergebnisse werden im Sommer 2019 mit einem Vorwort von Dr. Franziska Nentwig, der Geschäftsführerin des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, als Buch veröffentlicht.

Die Welt der Stadt – Chancen und Aufgaben eines Stadtmuseums im 21. Jahrhundert

Klaus Siebenhaar hält Jubiläumsvortrag zum 40-jährigen Bestehen des Stadtmuseums Kassel

Bei der Auftaktveranstaltung des Programms zum 40-jährigen Bestehen des Stadtmuseums Kassel hielt Klaus Siebenhaar am 1. Februar 2019 den Festvortrag. Vor den Bürgern der Stadt Kassel umriss er die Chancen und Aufgaben eines Stadtmuseums als Orte des kulturellen Gedächtnissen, der Identitätsstiftung und Orientierung in einer zunehmend unübersichtlicheren, von Diversität, Globalisierung und Digitalisierung geprägten Welt.

Studium für die Praxis. Studiengänge für die Berliner Musikwirtschaft

Studie und Buch von Klaus Siebenhaar und Achim Müller auf der Most Wanted: Music in Berlin vorgestellt

Am 7. November 2018 hat Achim Müller auf der Most Wanted: Music, dem von der Berlin Music Commission ausgerichteten wichtigsten Event der Berliner Musikwirtschaft das Buch „Bildung für die Praxis. Studiengänge für die Berliner Musikwirtschaft“ von Klaus Siebenhaar und Achim Müller vorgestellt. Das Buch präsentiert die Ergebnisse einer Studie, die das Institut für Kultur und Medienwirtschaft Berlin (IKMW) im Auftrag der Berlin Music Commission Anforderungen an Unternehmen der Berliner Musikwirtschaft umgesetzt hat.

Das IKMW hat Anforderungen an Unternehmen der Berliner Musikwirtschaft untersucht und akademische Studiengänge für die Musikwirtschaft daraufhin analysiert, ob sie den Personalnachwuchs adäquat darauf vorbereiten. Die Publikation formuliert wissenschaftliche Standards, Anforderungen des wandlungsdynamischen Berufsfeldes und Erwartungshaltungen der Branche ebenso wie Eckpunkte zeitgemäßer Konzepte arbeitsmarktorientierter Bildung für die im Umbruch befindliche Branche.

Die Studie wurde im Rahmen der Berliner Landesinitiative „Projekt Zukunft“ unterstützt und aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) gefördert.

Das Buch kann hier bestellt werden.

Ist min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))] ein Künstler?

Klaus Siebenhaar kommentiert den ersten Verkauf eines KI-generierten Bildes beim Auktionshaus Christie‘s

Am 25. Oktober 2018 wurde beim Auktionshaus Christie’s in New York das Portrait „Edmond de Belamy“ für 380.000 Euro verkauft. Erschaffer ist ein Algorithmus, den die französischen Künstlergruppe „Obvious“ programmiert hat – es ist damit das erste von einer künstlichen Intelligenz (KI) erstellte Bild, das Christie’s versteigert hat.

Klaus Siebenhaar hat das Werk und seine Versteigerung in einem Beitrag in den tagesthemen und in einem Radiointerview für den schweizerischen SRF kommentiert und eingeordnet. Obwohl es der Genieästhetik aus dem 18. Jahrhundert widerspricht, wird sich Klaus Siebenhaar zufolge wohl auch diesmal das Verständnis dessen, was Kunst ist, erneut erweitern. Eine offene Frage bleibt, wem die Urheberschaft zuzuschreiben ist: Wie von den Künstlergruppe „Obvious“ gefordert den Menschen, die die Idee für den Logarithmus haben, den Programmierern – oder doch den Algorithmen mit Namen wie min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))]?

Seminar und Vortrag an der Central Academy of Fine Arts in Peking

Als Professor für Arts Management an der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking gibt Klaus Siebenhaar vom 17. Oktober bis zum 7. November 2018 ein Seminar zum Thema „The History of European Theatre and the Interweaving of the Arts“ für Studierende des Master-Studiengang für Arts Management. Während seines Aufenthalts hält er am 25. Oktober an der CAFA zudem einen Vortrag über „The Rise of Culture Industries in the 19th and early 20th Century” vor „Senior Students“ aus dem Fachbereich Arts Education.

Die Veranstaltungen sind eine Fortsetzung und Vertiefung der Inhalte des einwöchigen Studienaufenthalts der chinesichen Teilnehmer in Berlin im Sommer 2018 und der hier gewonnenen Einsichten in den europäischen Kultur- und Kreativbereich.

Klaus Siebenhaar diskutiert bei der Konferenz „Neo Budapest“ in Ungarn

Auf der Konferenz „Neo Budapest“, ausgerichtet von Night Mayor Budapest, diskutiert Klaus Siebenhaar am 28. September 2018 im Fészek Művész Klub in Budapest mit Experten aus Budapest, Berlin, London, Vilnius und Amsterdam über den Zusammenhang von Night-Time-Economy, Kreativwirtschaft und Stadtentwicklung. Aus dem internationalen Erfahrungsaustausch sollen Impulse für die dynamisch wachsende Budapester Kultur- und Kreativbranche entstehen.

Die Konferenz ist der zweite Teil eine Kooperation zwischen Berlin, u. a. vertreten durch das IKMW und Budapest, u. a. vertreten durch Night Mayor Budapest. Bereits am 30. August wurde im Rahmen dieser Kooperation die Ausstellung „Dreams come from the past, not from the future“ bei der Stiftung Starke im Löwenpalais, Berlin eröffnet.

Dreams come from the past, not from the future

Ausstellung in der Stiftung Starke zeigte junge ungarische Kunst als ersten Teil eines Brückenschlags zwischen Berlin und Budapest.

Gemeinsam mit Dániel Ongjerth von der Eleven Blokk Stiftung Budapest hat Klaus Siebenhaar mit der Ausstellung „Dreams come from the past, not from the future“ in der Stiftung Starke den ersten Teil einer dauerhaften Kooperation zwischen Berlin und Budapest realisiert.

Die von Flóra Gadó kuratierte Ausstellung zeigte vom 30. August bis zum 23. September 2018 junge ungarische Kunst, die sich in sehr unterschiedlichen Positionen und Formen mit dem Spannungsverhältnis von Tradition und Gegenwart auseinandersetzt. In den Träumen und Visionen von gestern wird ein tieferes Verständnis von Gegenwart und Zukunft gesucht – und damit Impulse für die beiden im Umbruch befindlichen europäischen Metropolen.

Als zweiter Teil der Kooperation fand am 27. September 2018 die mit dem Night Mayor Budapest organisierte internationale Konferenz „Neo Budapest“ in Budapest statt, in der Entwicklungsstrategien an der Schnittstelle zwischen Clubkultur, Kreativwirtschaft und Stadtgesellschaft austauscht wurden.