Kulturell-mediale Bildung

Das IKMW entwickelt Kreativ-Formate und Projekte an der Schnittstelle von kulturell-medialer Bildung, Deutsch als Fremdsprache sowie Jugendaustausch und Integration. Über die bereits vielfach in nationalen und internationalen Projekten durchgeführten (analogen) Formate – wie dem DaF-Dokutheater und DaF-Tanztheater – hinaus, realisieren wir zielgruppenspezifische, ‚maßgefertigte‘ Projekte im Bereich des hybriden und digitalen Lernens.

Ein inhaltlich breit gefächertes Netzwerk aus Kulturmanagern, Kunst- und Medienschaffenden sowie Lehrkräften erarbeitet didaktische Materialien, Workshops für Lehrerinnen und Lehrer, Studierende, Schülerinnen und Schüler. Sie werden in Kooperation mit Partnerorganisationen (z.B. Goethe Institute , Stiftung Mercator, DTJB, PASCH) sowie schulischen und universitären Bildungseinrichtungen im In- und Ausland umgesetzt. Die wissenschaftliche Evaluation ist optional Bestandteil unserer Projekte.

Kulturprojekte

Kulturelle Produktionen – in eigener oder kooperativer Trägerschaft – gehören bereits zur Tradition des IKMW. Vor allem im Ausstellungsbereich, aber auch interdisziplinäre Projekte im Schwerpunktbereich Kultur und Stadtentwicklung verfügt das IKMW bereits über sein Vorgängerinstitut über jahrzehntelange Expertise. Dieses Erfahrungs- und Handlungswissen kommt nun auch in internationalen Kooperationen zum Tragen.

Zu den großen Ausstellungsprojekten gehören die „Mythos dokumenta“-Ausstellung im CAFA Art Museum und Peking (2017), „Arnold Bode und seine Erben“ in der New Gallery of Art in Shanghai (2018) sowie Ausstellungs- und Konferenzprojekte im Rahmen der Reihe „Budapest x Berlin“. Aktuell wird in der Residenz der Deutschen Botschaft in Peking die in Kooperation mit der Zeppelin Universität Friedrichshafen und dem documenta-Archiv entstandene Kabinettausstellung „Joseph Beuys und die documenta“ gezeigt.

IKMW expandiert

Triple B „Berlin-Beijing-Budapest“

Kunst- und kulturbasierte urbane Projekte stehen im Zentrum des „Triple B“-Unternehmens des IKMW in Berlin mit der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Beijing und der Stiftung 11_11 in Budapest, das sich in Zusammenarbeit mit studentischen Gruppen und Nachwuchskulturmanagern aus den drei Metropolen Praxisprojekten an der Schnittstelle von Distriktentwicklung, Ästhetischer Bildung, Nachbarschaftsentwicklung und „dritten Orten“ widmet. Klaus Siebenhaar als Distinguished Professor der CAFA und der neu ins Leitungsteam aufgenommene Mitbegründer der ungarischen Stiftung 11_11, Daniel Ongjert, übernehmen gemeinsam mit dem „Global Forum“ der CAFA die Entwicklung und Steuerung der vielfältigen Aktivitäten zwischen Ausstellungen, Raumforschung und strukturellen Praktiken für chinesische Studenten insbesondere in Budapest.

Das folgende Video gibt einen Eindruck von dem erfolgreichen deutsch-chinesisch-ungarischen Kollaborationsprojekt „Art Clinic“ in Budapest:

Die Zusammenarbeit beginnt nicht bei Null: die erfolgreichen größeren wie kleineren Ausstellungsprojekte in Berlin und Budapest („Art Clinic“, „Timehouse“, „Berlin-Beijing-Boheme“) lieferten wertvolle Erfahrungen und bekräftigten den Wunsch nach kontinuierlicher Kooperation, die vor allem auch die internationale akademische Nachwuchsentwicklung in den Mittelpunkt rückt.

Verstärkung

Daniel Ongjerth übernimmt “Internationale Projekte“

Daniel Ongjerth, Mitbegründer der Stiftung 11_11 in Budapest, verstärkt mit Beginn des Jahres 2026 das Leitungsteam des IKMW. Von Budapest aus steuert er internationale Projekte mit dem Schwerpunkt kulturelle Ökosysteme und Stadtentwicklung. Aufgrund seiner langjährigen Expertise im Bereich des kunst- und kulturbasierten „Community Building“ und erfolgreicher Projektkooperationen mit dem IKMW vor und während der Pandemie ist er von sofort an für das „Triple B“-Projekt mit der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking mitverantwortlich.

Ich – Du – Wir

Pilotprojekt für deutsch-türkische Jugendbegegnung in Freiburg

Ein ganz besonderes Pilotprojekt für interkulturellen Schüleraustausch wurde im Mai 2025 gemeinsam mit dem langjährigen Projektpartner Matthias Baumann (Pädagogische Hochschule Freiburg) sowie der neu gewonnenen Kulturprojektwerkstatt der Stadt Freiburg im Breisgau realisiert.

Im Zentrum der Begegnung stand das Motto “Ich – Du – Wir” – ein künstlerischer und pädagogischer Versuch, Jugendliche aus der Türkei und Deutschland in einen echten Austausch zu bringen, der weit über das Touristische hinausgeht.

Vom 25. Mai bis 1. Juni 2025 begab sich eine 26-köpfige Schüler- und Begleitlehrer-Gruppe aus Istanbul (Cekmeköy und Cağaloğlu) auf eine intensive und kreative Sprachreise nach Freiburg im Breisgau und somit ins Dreiländereck zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Bereits am Ankunftstag wurde mit einer kreativen Aktion auf dem Place de la Réunion in Mulhouse der Grundstein für das Kreativ-Projekt gelegt. Danach folgte die erste Begegnung mit den deutschen Partnerschüler/Innen des Marie-Curie-Gymnasiums Kirchzarten – zunächst noch zaghaft, doch eine gemeinsame Stadtrallye durch Freiburg und eine spontane UNO-Runde vor dem Münster brachen das Eis. Aus anfänglicher Fremdheit entwickelte sich durch die gemeinsame kreative Arbeit in wenigen Tagen eine spürbare Gemeinschaft.

Der Schwarzwald bot die Bühne für weitere spannende Erlebnisse: Mit der Schauinslandbahn ging es auf den Gipfel, wo ein Picknick mit Weitblick und eine Erkundungstour ins Bergwerk nicht nur Eindrücke, sondern auch Vertrauen schufen. Ein weiterer Höhepunkt war der künstlerisch begleitete Stadtausflug nach Basel, bei dem Street-Art, Bewegung und Sprache zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis verschmolzen.

Den emotionalen Höhepunkt bildete die künstlerische Abschlusspräsentation, die im Rahmen von Workshops mit einer Freiburger Künstlerin, Matthias Baumann (Medien) und Stephan Reischl (Theater) entstand: Überlebensgroße Silhouetten der Schüler/Innen, Projektionen, ein Schwarzlichtgang wie im Bergwerk – und schließlich eine Performance, die Besucher/Innen wie Eltern tief berührte. „So eindrucksvoll und tiefgründig, was ihr gemeinsam in so kurzer Zeit geschaffen habt“, fasste ein Vater ergriffen zusammen.

Und auch das Bummeln, der Austausch und Spaß, etwa bei einer von den Eltern und Lehrer/Innen der Partnerschule in Kirchzarten organisierten Party mit deutschen Spezialitäten und türkischen Süßspeisen, sowie die Zeit mit den neu gewonnenen Freunden kamen nicht zu kurz. Der Abschied fiel entsprechend schwer – und viele Jugendliche möchten in Kontakt bleiben.

„Ich – Du – Wir) wird im 2026 fortgeführt – mit neuen Teilnehmer/Innen, aber mit derselben Idee: kulturelle Annäherung und kreative Sprachimpulse durch Theater, Kunst und eindrucksvolle Erlebnisse vor Ort.

Lehre und Weiterbildung

Das Kernteam des IKMW verfügt aus der Zeit des Vorgängerinstituts IKM über jahrzehntelange Lehr- und Weiterbildungserfahrung an deutschen wie internationalen Universitäten, Akademien und Hochschulen. Das disziplinäre Spektrum reicht von Geisteswissenschaften (Germanistik, Theaterwissenschaft), Kultur- und Kommunikationswissenschaften bis hin zu Kultur- und Medienmanagement.

Ein Schwerpunkt der Weiterbildungsangebote liegt im Bereich der Nachwuchsführungskräfteentwicklung in Deutschland und Asien, gemeinsam mit Partnern wie der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking und der National University of Mongolia in Ulan Bator.

Lehre an Hochschulen (Auswahl)

  • Freie Universität Berlin
  • Central Academy of Fine Arts Beijing
  • Popakademie Baden-Württemberg, Mannheim
  • Theaterakademie Shanghai
  • New York University

Boheme auf Wanderschaft

Seminar- und Ausstellungsprojekt Berlin-Beijing-Budapest erfolgreich abgeschlossen.

Das langfristige Seminar- und Ausstellungsprojekt zur europäischen Boheme und ihre zeitgenössischen subkulturellen Transformationen hat im Sommersemester 2024 an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften begonnen und wurde im Wintersemester 2024/25 an der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking in modifizierter Form wieder aufgegriffen.

Studentische Projektteams in Berlin und Peking haben sich jeweils nach Ende der Seminare in einer Archiv- und Feldrecherche auf die Suche nach der Boheme von heute begeben.

Daraus ist ein Katalog höchst unterschiedlicher subkultureller Formationen entstanden, die zunächst in einer „Wunderkammer“, einem „Lab“, in der Galerie Friese als“Beijing-Berlin-Boheme“ im Frühjahr 2025 präsentiert wurden. Zugleich wurde damit eine hybride kuratorische Praxis erprobt, die chinesischen Projektteams waren via Zoom zugeschaltet, während die Berliner Arbeitsgruppe die Pop-Up-Ausstellung (3 Tage) eingerichtet hat. Die Galerie Friese hat diese temporäre experimentelle „Erweiterung“ als nachhaltigen Erfolg verbucht und eine weitere Zusammenarbeit in dieser Konstellation begrüßt.

Für die Budapester „Contemporary Art Fair” wurde ein verändertes kuratorisches Konzept mit der Budpester Galerie „11_11“ realisiert, das sich ganz auf die „Beijing-Boheme“ konzentrierte und das Pekinger Video-, Foto- und Textmaterial für einen klassischen Messestand neu aufbereitete. Der vom 15. bis 19. Oktober 2025 stattgefundene Kunstmessenauftritt erwies sich beim Budapester Publikum (mit großer chinesischer Community) im Bereich der Photogalerien als Überraschungserfolg mit vielen Nachfragen und Gespräch zu Thema und Entstehungszusammenhang. Damit wurde zugleich auch „postpandemisch“ die „Achse Berlin-Beijing-Budapest“ wiederbelebt.

Made in Remscheid

Neue Gemeinschaft stiften in einem lebendigen lokalen Kultur-Ökosystem

Achim Müller gestaltet am Teo Otto Theater in Remscheid das Projekt „Made in Remscheid“ mit. Gefördert im Rahmen des Programms „Spielzeit“ (LINK!!!) arbeitet er gemeinsam mit Sven Graf, dem künstlerischen Leiter des Teo Otto Theaters, und der  Öffentlichkeitsarbeit-Expertin Melanie Adriaan daran, das Gastspiel-Haus noch stärker als Mittelpunkt des städtischen Lebens in Remscheid zu verankern.

Kern des Projektes ist eine Programmlinie geformt aus Produktionen, die von lokalen Künstlern und Kulturinstitutionen geschaffen werden – so wie jüngsten die zweimal ausverkaufte orchestrale Aufführung des Kult-Musicals Jesus Christ Superstar, realisiert unter der Leitung des Kirchenmusikdirektors Christoph Spengler, gemeinsam mit den Bergischen Symphonikern, internationalen Musical-Solisten, einer dafür zusammengestellten Band und einem Chor mit über 300 Laien.

Die vielfältigen Produktionen werden unter einer übergreifenden Strategie geführt: Lokalem Kunstschöpfung durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit größere Reichweite, Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit verschaffen; in einem Ökosystem engagierter Programmpartner durch Netzwerkworkshops und Kooperationen Wir-Gefühl und Gestaltungsfreude stiften; und zu allen Made-in-Remscheid-Produktionen durch jeweils spezifische zusätzliche Veranstaltungsformate ein intensiviertes Besuchserlebnis schaffen geprägt von Nahbarkeit, Publikumsaktivierung und -partizipation.

Jüngstes erfolgreiches Beispiel war ein Gottesdienst im Teo Otto Theater, der am Sonntag nach den beiden Vorstellungen von Jesus Christ Superstar gemeinsam mit zwei Pastoren, einer Band, Video- und Audioeinspielungen von Szenen aus dem Musical ebenso wie Stimmen von Bürgern Remscheids. Angelehnt an Themen aus dem Musical wurde der Theatersaal transformiert für eine Andacht der besonderen Art.

Forschung und Publikationen

Das IKMW führt empirische Forschung im Kultur-, Medien- und Bildungsbereich durch. Das Forschungsspektrum reicht dabei von der Besucher- und Kulturnutzerforschung über Kulturmarktforschung in nationalen und internationalen Kontexten bis hin zu Machbarkeitsstudien für Projekte und kulturelle Infrastruktur, Branchenstudien und Potenzialanalysen sowie Forschung zu Medienentwicklung / Medienkulturen. Dazu gehören insbesondere auch Studien an der Schnittstelle von Kultur, Technologie, Organisationsentwicklung und kultureller Kommunikation/Vermittlung (s. TADE 21). Ausgewählte Studien werden regelmäßig publiziert.

Veröffentlichungen aus der Arbeit des IKMW

Achim Müller, Klaus Siebenhaar: Kulturelle Bildung mit langem Atem. In: Rückblick Ausblick. Leitfaden zur deutsch-polnischen Kulturvermittlung. Frankfurt (Oder), 2025 (Die Broschüre zum Download finden sie hier!)

Klaus Siebenhaar: Finanzielle Probleme der Berliner Kulturszene: Selbstbestimmt sparen beginnt in den Häusern. Tagesspiegel, 29.05.2025 (Hier geht es zum Artikel.)

Klaus Siebenhaar: Auftrag Publikum. Geschichte. Gegenwart. Zukunft. 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Berlin 2025

Klaus Siebenhaar: TV-Duell Höcke gegen Voigt: Medienexperte sieht eine „klaren Sieger nach Punkten“. Interview auf Welt.de. 2024.

Achim Müller, Klaus Siebenhaar: Stadt – Theater – Publikum. Publikums- und Bevölkerungsstudie 2023 Niedersächsische Staatstheater Hannover. Berlin 2023.
(Inhaltsverzeichnis zum Download: Stadt-Theater-Publikum_Content)

Klaus Siebenhaar, Achim Müller (Hrsg.): Timehouse: Where are we NOW?. Booklet zur Ausstellung im Löwenpalais Berlin. Berlin 2023.

Klaus Siebenhaar, Achim Müller: Real time Extended reality Applications and Languages to Innovate creative industries‘ Narratives – Impact Study and Policy Recommendations. Berlin 2022.
(Inhaltsverzeichnis zum Download: Real-In_Impact Study_Content)

Klaus Siebenhaar: Schlesinger-Affäre: So schafft man sich selbst ab. Berliner Morgenpost online, aktualisiert 15.08.2022.

Klaus Siebenhaar: Cosmos Beuys. Art – World View – documenta. Berlin 2022.

Klaus Siebenhaar: Traum von der Teilhabe. Was Kulturinstitutionen zur Erhöhung ihrer
Reichweite leisten können – und was nicht. In: Museumsjournal, Ausgabe 3/22.

Klaus Siebenhaar: documenta. Die Geschichte der Weltkunstausstellung. Berlin 2022.

Klaus Siebenhaar: Kosmos Beuys. Kunst – Weltbild – documenta. Peking/Berlin 2021.

Achim Müller, Klaus Siebenhaar: Kassel, seine städtischen Museen und ihr Publikum. Eine vergleichende Besucherstudie, Berlin 2020.

Klaus Siebenhaar, Achim Müller: Unternehmerische Kulturförderung in Deutschland, Berlin 2019.

Klaus Siebenhaar, Achim Müller: Opernsänger mit Zukunft! Karriereaussichten für Nachwuchssänger im deutschen Kulturbetrieb – Analysen, Erfahrungen, Empfehlungen, Gütersloh 2019.
(Inhaltsverzeichnis zum Download: Opernsaenger mit Zukunft_Content)

Gunnar Bender, Ralf Herbrich, Klaus Siebenhaar (Hrsg.): Mit Optimismus in die Zukunft sehen. Künstliche Intelligenz – Chancen und Rahmenbedingungen. Berlin 2018.

Klaus Siebenhaar, Achim Müller: Bildung für die Praxis. Studiengänge für die Berliner Musikwirtschaft, Berlin 2018.

Achim Müller, Klaus Siebenhaar: European Theatre and the Public. Development, Orientations and Evidence, Berlin 2016.

Klaus Siebenhaar: Auftrag Publikum. Der Hochkulturbetrieb zwischen Audience Development und Ereignisästhetik, Berlin 2015.

„Auftrag Publikum“ in Zeiten der multiplen Krisen  

Zweite Auflage des Buchs zu nachhaltiger Publikumsentwicklung

Klaus Siebenhaar veröffentlicht die zweite, erweiterte Auflabe von „Auftrag Publikum. Geschichte. Gegenwart. Zukunft“ – angesichts von  Kostensteigerungen durch Tarifabschlüsse, beginnende Kürzungen von Zuwendungen in Folge der wirtschaftlichen Situation und  noch nicht einschätzbarer Auswirkungen der vielfältigen Krisen auf das Publikumsverhalten in einer Zeit mit existenziellen Herausforderungen für den Kulturbereich.

Als Bezugspunkt für Strategien und Maßnahmen unternimmt Klaus Siebenhaar eine übergreifende Analyse von Publika von der griechischen Antike bis in die Gegenwart. So werden Erwünschtheiten durch einen klaren Blick für die Kontinuitäten und Rahmenbedingungen im steten Spannungsverhältnis zwischen bürgerlichem Bildungsideal und Unterhaltungswunsch über die letzten gute 2.500 Jahre ersetzt.

Die zur Bewältigung der Herausforderungen empfohlenen Strategien werden neben den seit der ersten Ausgabe vor zehn Jahren unvermindert relevanten Feldern  vor allem in zwei Richtungen ergänzt: den Möglichkeiten, digital angereicherte Räume („Virtual Reality“, „Augmented Reality“ oder „Extended Reality“) für neue Erfahrungsräume sowie das Konzept von Ökosystemen von interdisziplinären Akteuren als organisatorische Grundlage für Audience Development, das über die Grenzen der eigenen Institution und der vertrauten Partner reicht.

So ist das Buch eine Orientierung für Macher mit einem klaren Blick für die Realitäten des Publikumsverhaltens und mit Gestaltungswille über gewohnte Wege und Diskurse hinaus.

Das Buch ist erhältlich bei B&S Siebenhaar Verlag+Medien:

Klaus Siebenhaar:
Auftrag Publikum
Geschichte. Gegenwart.Zukunft

B&S SIEBENHAAR VERLAG + MEDIEN OHG
www.siebenhaar-verlag.de
ISBN: 978-3-949111-21-1
29,80 Euro | 41,80 CHF